Dave Hunt Die Bibel ist Gottes Wort Die Renovaré Spiritual Formation Bible – eine inakzeptable Studienbibel Nie passt Sich Gott oder Sein Wort dem Geschmack von Menschen an. Nie ändert Er etwas, um bei den verdorbenen Gelüsten der Gottlosen jedes Zeitalters Anklang zu finden – alle müssen zu Seinen Bedingungen zu Ihm kommen. Er gebietet allen Menschen überall, Buße zu tun wegen des kommenden Gerichts (Apg 17,30.31). „Der Gottlose verlasse seinen Weg und der Übeltäter seine Gedanken; und er kehre um zu dem HERRN…“ (Jes 55,7). Es gibt kein Erweichen des Evangeliums, um es „sucherfreundlich“ zu machen.
Viele behaupten, Gott zu suchen, finden Ihn aber nie. Doch er hat versprochen: „ja, ihr werdet mich suchen und finden, wenn ihr von ganzem Herzen nach mir verlangen werdet“ (Jer 29,13). Der wahre Gott muss nach Seinen Bedingungen gesucht werden. Es ist keine Frage von Musik, Videos oder anderen Knüllern, um die Jugend anzuziehen, oder von Ikonen, Kerzen, Ritualen oder anderen Ausschmückungen, um eine Aura der „Heiligkeit“ zu schaffen. Die Wahrheit braucht keine Requisiten, nur unser leidenschaftliches Verlangen. Der ernsthafte Sucher muss in Buße zu Gott kommen, und aufschreien zu Ihm um Barmherzigkeit. Gott hat in Seinem unfehlbaren Wort gesprochen. Was Er gesagt hat müssen wir ehren. Wahrheit ist nicht verhandelbar. Doch viele christliche Leiter unterstützen gottlose Bibelversionen, wie zum Beispiel Eugene Petersons The Message, die Gottes Wort pervertieren. Männer wie Peterson haben kein schlechtes Gewissen, das zu verändern, was Gott sagt und ersetzen Seine Worte mit ihren eigenen. Viele christliche Leiter preisen Peterson für diese Perversion, wie zum Beispiel J.I. Packer, Warren Wiersbe, Jack W. Hayford und Richard Foster, Begründer der Renovaré Bewegung und Herausgeber der Renovaré Spiritual Formation Bible. Foster liebt The Message, weil sie diese Bewegung unterstützt. Peterson ist „Beratender Herausgeber, Neues Testament, der Renovaré Bibel. Er reduziert vieles, was Paulus in seiner grundlegenden Behandlung des Evangeliums im Römerbrief darlegt, zu Metaphern, welche, so sagt er, das 'Gegenteil des präzisen Gebrauches von Sprache' darstellen (S. 2045). Das Hauptziel der Renovaré Bewegung ist, die Kirche schleichend zurück zum Okkultismus der Mystiker der frühen römisch-katholischen Kirche durch „geistliche Disziplinen“ und „geistliche Formung“ zu führen, Die Renovaré Bibel ist eine Hauptanstrengung in dieser Richtung. Eine Schar von „Gelehrten“ leistete Beiträge in Form von Kommentaren, unter ihnen Bruce Demarest, Professor für Theologie am Denver Seminar, Walter C. Kaiser Jr., Präsident am Gordon Conwell Theologischen Seminar, Tremper Longman III, Professor für biblische Studien am Westmont College, Earl F. Palmer, Pastor der presbyterianischen Kirche der Universität in Seattle, WA und im Aufsichtsrat des seit langem abgefallenen Princeton Theologischen Seminars (wo auch Sir John Marks Templeton war). Die Renovaré Bibel enthält die Apokryphen und erklärt, dass „ein Großteil der Gemeinde in der ganzen Kirchengeschichte die Deuterokanonika als Schrift akzeptiert hat….“ Auch waren diese 13 Bücher, geschrieben während der Zeit zwischen Maleachi und der Geburt Christi, niemals von Israel als inspiriert akzeptiert worden. In der Tat stellt 1 Makkabäer fest, dass Gott nicht durch Propheten sprach und entschuldigt für seine Irrtümer (9,27 und 14,41). Offensichtlich konnte nichts Schrift sein, was während dieser Stille Gottes geschrieben wurde. Aus den Apokryphen rechtfertigt die römisch-katholische Kirche das Fegefeuer, Gebete für die Toten und deren eventuelle Erlösung durch ein Sühneopfer (wodurch sie die Messe rechtfertigt), Kauf der Sündenvergebung, Verehrung von Engeln, Gebete zu den „Heiligen“ und deren Fähigkeit, einschreiten zu können. Doch Renovaré versichert, „Die Deuterokanonika verletzen keine zentrale Lehre des christlichen Glaubens.“ Weder Christus noch Seine Apostel zitierten jemals die Apokryphen, obgleich das Alte Testament im Neuen mehr als 250-mal zitiert wird. Sogar Renovaré stellt die Apokryphen nicht auf dieselbe Ebene wie die Bibel, sondern als hilfreich für „geistliche Formung.“ Warum sollten sie dann in den gleichen Band als Schrift eingeschlossen werden – und ohne jede Warnung hinsichtlich ihrer häretischen Lehren?! Die Renovaré Bibel führt etwas ein, was sie „Geistliche Disziplinen“ nennt, um die eigene „geistliche Formung“ zu unterstützen. Beide Begriffe werden in der Bibel nicht gefunden. Renovaré erklärt, dass das Ziel dieser Studienbibel die „Entdeckung, Belehrung und Praxis von Geistlichen Disziplinen“ ist. In der Tat werden viele dieser okkulten „Disziplinen“ nicht in der Schrift gefunden, sondern durch die Mystiker als ein Mittel befürwortet, um mit Gott in Berührung zu kommen. Foster hatte mit denselben Praktiken einen großen Einfluss bei der Verführung der heutigen Gemeinde – und hat nun eine Bibel herausgegeben mit dem ausdrücklichen Ziel, diese Verführung zu rechtfertigen. Eine Anzahl empfehlenswerter „Geistlicher Disziplinen“ werden erwähnt, aber auch einige, die nicht empfehlenswert sind: „Einsamkeit, Beichte… Meditation und Stille… Heimlichkeit, Opfer, Feier.“ Diese unschuldigen Worte haben für Foster eine spezielle Bedeutung. Seine Sicht von „Celebration – Feiern“ beschreibt er folgendermaßen: „Wir aus dem New Age können es riskieren, gegen den Strom zu schwimmen. Lasst uns hemmungslos… Visionen sehen und Träume träumen…. Die Vorstellungskraft kann eine Flut kreativer Ideen freisetzen [und] sehr viel Spaß machen.“ Im Westen bedeutet Meditation, tief über etwas nachzudenken, aber im Osten bedeutet es, den Geist zu leeren, um ihn für die Geisterwelt zu öffnen, was zu mystischen „Gottes“ - Erfahrungen führt. Angeblich weist Foster den östlichen Mystizismus zurück, aber er sagt, „christliche Meditation ist ein Versuch, den Geist zu leeren, um ihn zu füllen.“ Verführerisch schlägt er vor: „Johannes war „im Geist am ‚Tag des Herrn’, als er seine apokalyptische Vision empfing. (Off 1,10). Könnte es sein, dass Johannes trainiert war in einer Weise des Hörens und Sehens, die wir vergessen haben? Lasst und den Mut haben… noch einmal die althergebrachte… Kunst der Meditation zu lernen“ (Celebration, S 14,15). Die Idee, dass Johannes eine spezielle Technik hatte, um Gottes Wort zu hören, ist Häresie der schlimmsten Art, aber ein wesentlicher Bestandteil der Werbung für „geistliche Disziplinen“ und „geistliche Formung“ seitens Renovaré! Die Anregung der Vorstellungskraft durch Phantasie und Visualisierung ist ein Hauptthema von Fosters Celebration. Er erkennt an, dass Agnes Sanford ihm das „Gebet durch Vorstellungskraft“ beibrachte. Sie machte die „innere Heilung“ populär, eine Hauptquelle eines Großteils des Okkultismus in der charismatischen Bewegung. Wir haben diese Irrtümer im Detail in Die Verführung der Christenheit, Jenseits der Verführung und Die okkulte Invasion behandelt. Foster schreibt in Celebration, „In ihrer Vorstellungskraft erlauben sie ihrem geistlichen Körper, der voll Licht ist, ihren physischen Körper zu verlassen…. Beruhigen sie ihren Körper, dass sie zurückkehren werden…. Reisen sie tiefer und tiefer in das Weltall, bis da nichts ist außer der warmen Gegenwart des ewigen Schöpfers. Bleiben sie in seiner Gegenwart. Lauschen sie jeder gegebenen Belehrung“ (S. 27). Das ist astrale Projektion und okkulter Kontakt durch Vorstellungskraft, und das ist die Haupttechnik, die Schamanen verwenden, um mit ihren Führungsgeistern in Kontakt zu kommen. Doch Foster behauptet, dass diese Technik zu Christus und Gott führen würde: „Nehmen sie eine einzelne Begebenheit [aus der Schrift]. Versuchen sie die Erfahrung zu leben, erinnern sie sich dabei an die Ermutigung von Ignatius von Loyola (Begründer der Jesuiten), alle ihre Sinne der Aufgabe zu widmen… stellen sie ihrer Vorstellungskraft das Ganze des Mysteriums… als ein aktiver Teilnehmer dar…. Sie können dem lebendigen Christus dabei begegnen, angesprochen werden durch Seine Stimme… berührt werden von Seiner heilenden Kraft…. Jesus wird tatsächlich zu ihnen kommen.“ - Das ist falsch! Sie können Jesus Christus nicht von der Rechten des Vaters herbeirufen, um Ihnen zu erscheinen – aber irgendein Dämon wird sich freuen, sich als „Jesus“ auszugeben (S. 26) In gleicher Weise ehrt die Renovaré Bibel katholische Häretiker und Okkultisten als „Heilige“ und ihre Schriften als Rahmen, innerhalb dessen die Schriften zu verstehen sind. Die Geistlichen Übungen des Ignatius von Loyola werden unterstützt, obgleich sie okkulte Techniken beinhalten, die Ursache für die Dämonenbesessenheit Vieler wurden. Leider verleugnen die Renovaré Erläuterungen die göttliche Autorschaft eines Großteils der Schrift – sogar dass Moses den Pentateuch schrieb. Doch erklärt sie heuchlerisch, „wir lesen die Bibel wörtlich, von vorne bis hinten… und im Kontext.“ Renovaré behauptet, dass 1. Mose 1-11 weder historisch noch wissenschaftlich sei, und dass das ganze Buch 1. Mose nur eine Sammlung von Mythen darstelle: Das erste Buch Mose begann als eine mündliche Überlieferung erzählter Geschichten, die von Generation zu Generation weitergereicht wurden. Diese Geschichten nahmen [schrittweise] theologische Bedeutung an…. Mit der Zeit wurden [sie] aufgeschrieben und zusammengestellt (1 Mo 12-50), und ein Prolog (1 Mo 1-11) hinzugefügt…. Sie entlehnten Geschichten aus anderen Schöpfungsberichten…. Geschichten mit Parallelen zu anderen althergebrachten nahöstlichen religiösen Erzählungen und Mythologien wurden umgestaltet mit monotheistischer Absicht…. Diese Stränge unterschiedlichen Materials wurden zusammengetragen und in den geschriebenen Text hineingebaut…. Welche Schlechtigkeit seitens christlicher „Gelehrter“, sich den Skeptikern anzuschließen und zu erklären, dass 1. Mose, welches grundlegend für die Bibel ist, einfach ein aufbereitetes Sammelwerk von Mythologien und Volksmärchen sein soll! Wenn 1. Mose nicht wörtlich von Gott inspiriert ist, wie sollten wir dann Vertrauen in irgendeinen anderen Teil der Bibel haben? Was ist mit der Feststellung des Paulus, „Alle Schrift ist von Gott eingegeben“ (2 Tim 3,16) oder des Petrus, „vom Heiligen Geist getrieben haben die heiligen Menschen Gottes geredet“ (2 Pt 1,21) oder die vielen Zitate Christi aus 1. Mose und Bezugnahme auf „die Dinge, die Mose befohlen hat“ (Mt 8,4; 19,7; Mk 1,44; 7,10; 10,3.4; 12,19; Lk 16,29-31, usw.)? Im Gegensatz zu Renovaré, erklärt die Bibel an vielen Stellen, dass Moses unter der Inspiration Gottes den Pentateuch schrieb: „Da sprach der HERR zu Mose: Schreibe das zum Gedenken in ein Buch…. Da schrieb Mose alle Worte des HERRN nieder…. Und Mose schrieb dieses Gesetz auf und gab es… allen Ältesten von Israel…. Da gebot er den Leviten…. Nehmt das Buch dieses Gesetzes und legt es neben die Bundeslade des HERRN, eures Gottes….“ (2Mo 17,14; 24,4; 5Mo 31,9.25.26) Auf „das Gesetz Mose“ wird wiederholt hingewiesen (Jos 8,31-32; 2 Kö 14,6; 23,25; 2 Chr 30,16; Esr 3,2; Neh 8,1, usw.). Jesus nannte den Pentateuch „das Gesetz Moses“ (Lk 24,44). Das Evangelium nach Johannes ist voll von Bekräftigungen, dass Moses ein Prophet war, der ein Großteil der Schrift schrieb (Jh 1,17.45; 5,45.46; 7,19-23, usw.). Über das Buch Daniel sagt die Renovaré Bibel, „wir wissen nicht, wer es schrieb oder wann es genau geschrieben wurde… es wurde am wahrscheinlichsten während der Verfolgung der Juden in Babylon durch Antiochus Epiphanus geschrieben, welche mit der Entweihung des Tempels im Jahre 167 vor Christus begann.“ Somit wäre es das Werk eines Betrügers, der vorgibt, Daniel zu sein, 400 Jahre nach den Geschehnissen! Um dem Eingeständnis zu entrinnen, dass Daniel Jahrhunderte im voraus die Teilung von Alexanders Reich unter vier Generälen, den Aufstieg von Antiochus Epiphanes und die Verschmutzung des Tempels prophezeite, mussten Skeptiker ein späteres Datum für diese Prophezeiungen erfinden. Renovaré betet diese Lüge nach, und beraubt Christen eines wesentlichen Beweises der Gültigkeit der Bibel und enthält den Ungeretteten lebensrettende Wahrheit vor! Daniel ist in der ersten Person geschrieben und berichtet über Ereignisse, die dem Schreiber vier Jahrhunderte vor 167 vor Christus passierten: „als ich, Daniel, das Gesicht sah (8,15)…. Aber ich, Daniel, lag mehrere Tage krank (8,27)…. Im ersten Jahr des Darius… achtete ich, Daniel (9,1.2)…. In jenen Tagen trauerte ich, Daniel, drei Wochen lang (10,2)“, etc. Die Renovaré „Gelehrten“ spielen beständig die mächtigen alttestamentlichen Prophezeiungen über Christus herab. Die Schlüsselprophezeiung in Jesaja 9,5-6 über den kommenden Messias, welcher „starker Gott, Ewig-Vater“ ist, spreche angeblich von „menschlichen Handelnden“ (S. 997). Die Anmerkungen reduzieren die Prophezeiungen von Jesaja zu „Traditionen“ (S. 982, 983), und möchten uns glauben machen, dass ein Großteil dieses Buches nicht von Jesaja geschrieben worden war (es gebe „drei Autoren“ – S. 982, 1068), und verleugnet sogar, dass Kapitel 53 das Opfer Christi für unsere Sünden prophezeit (S. 984)! Renovaré beschreibt das Buch Jesaja als „poetische Einbildungskraft… Jesaja stellt sich vor“, usw. Die Renovaré Gelehrten erklären, „Die Propheten Israels dürfen nicht primär angesehen werden als… Vorhersager der Zukunft… sie waren Poeten“ (S. 1079). Durch Poesie versucht Jeremia, „Sinn in die Ereignisse seiner Zeit zu bringen…“ (S. 1080). Blasphemie!
Renovaré weist die kraftvollen Prophetien Daniels zurück, einschließlich des Beweises aus 9,24-26, dass Jesus der Christus ist. Da ist nicht ein Wort über das Bild, das die vier Weltreiche vorhersagt und die Wiederbelebung des vierten (Römisches Reich) unter Zehn Häuptern (2,36-45), welches durch den Messias zerstört wird, wenn Er Sein ewiges Königreich errichtet. Auch ist da kein Wort über die zukünftige, apokalyptische Bedeutung der vier Tiere in Daniel 7, die mit Offenbarung 13 übereinstimmen. Der Zorn Gottes, der sich über die Erde ergießt während der Großen Trübsalszeit (Renovaré vermeidet den Begriff), wird beschrieben als „Naturkatastrophen gerade aus Exodus“ (S. 2268). Doch sogar die Zauberer in Ägypten sagten zum Pharao, „Das ist der Finger Gottes“ (2 Mo 8,15). Alle die großen Prophetien, die zum Beweis der Bibel, das Wort Gottes zu sein, so wesentlich sind und dass Jesus von Nazareth der Messias ist, werden entweder nicht kommentiert, oder werden im übertragenen Sinne weggedeutet, als sich auf die „Glaubensgemeinschaft“ und ihre „Geistliche Formung“ beziehend. Da ist keine Anerkennung der großen Prophetien in Jeremia, Hesekiel usw. dass Israel in den letzten Tagen wieder in sein Land zurückgebracht wird, und dass es ewig bestehen wird (Hes 35-37, etc.). Zum Beispiel wird das kraftvolle prophetische Versprechen Gottes, die um die Welt verstreuten Juden wieder in ihr Land zurückzubringen (Jer 31,8-14), interpretiert als ein Versprechen an alle heimatlosen Leute (nichts über Israel), und Gottes Versprechen, dass Israel nie zerstört werden kann (31,35-37), werden ignoriert! Israel wird behandelt, als ob es durch die Gemeinde ersetzt wäre. Unglaublich, das Tal mit den Totengebeinen, die laut Hesekiel 37 zum Leben zurückgebracht werden, welches eindeutig als „das ganze Haus Israel“ bezeichnet wird (37,11), wird interpretiert als die Geburt der Gemeinde an Pfingsten! Hesekiel 38-39 handelt nicht von Armageddon, mit echten Armeen, die die in ihr Land zurückgekehrte Nation Israel in den letzten Tagen angreifen, um vom Messias gerettet zu werden, sondern angeblich um „dunkle Mächte“, die immer auf der Welt im Einsatz sind. Es gibt keinen Kommentar bei Offenbarung 1,7 über das Zweite Kommen Christi (S. 2269), kein Beleg für Glauben an die Entrückung; nur dass Christus eines Tages „zurückkehren wird und die bösen Mächte überwinden wird“ (S. 2266). Die Offenbarung wird reduziert zu einem „pastoralen Brief mit der Absicht, die Leidenden zu stützen und die matten Getreuen zu ermutigen“ (S. 2267). Der Antichrist und der Falsche Prophet (Off 13) werden als „dunkle Kräfte des Bösen“ entpersonalisiert (S. 2281). Die Frau auf dem Tier (Off 17) hat keine prophetische Bedeutung sondern „verkörpert jene Institutionen, die sich im Laufe der Zeitalter den dunklen Mächten verschrieben haben…“ (S. 2284). Da steht nichts über die Stadt, und was sie darstellt, wie es klar beschrieben wird. So beschreibt der Fall von Babylon (Off 18) „den letztendlichen Zusammenbruch aller menschlichen Institutionen, die sich der Machtbegierde hingegeben haben…“ (S. 2285). Die Hochzeit des Lammes mit Seiner Braut (Off 19) ist kein wirkliches Ereignis im Himmel, sondern steht „symbolisch für die vielen verschiedenen Feiern, die Freude und Jubel“ in unser Leben mit sich bringen (S. 2287) Die Tausendjährige Herrschaft Christi (Off 20) ist kein wirkliches Ereignis, und die Armeen der Welt, die gegen Christus und die Heiligen in Jerusalem nach Satans Freilassung ziehen, symbolisieren nur die „Armeen der Dunkelheit, [welche] uns umgeben“ (S. 2288).
Diese „Studienbibel“ ist ein weiterer Schritt auf dem schlüpfrigen, nach unten gehenden Weg in einen sich vertiefenden Abfall. Die Bibel wird in der Kirche verspottet. Lasst uns fest stehen, der Sprache mächtig und aktiv in Verteidigung von Gottes heiligem, unfehlbarem Wort!
Die Hervorhebungen sind von mir eingesetzt. Horst Koch, im Februar 2007 www.horst-koch.de
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