@font-face { font-family: "Times New Roman"; }@font-face { font-family: "Arial"; }@font-face { font-family: "Courier New"; }p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal { margin: 0cm 0cm 6pt; font-size: 10pt; font-family: "Times New Roman"; }h3 { margin: 6pt 0cm; page-break-after: avoid; font-size: 10pt; font-family: "Times New Roman"; }table.MsoNormalTable { font-size: 10pt; font-family: "Times New Roman"; }div.Section1 { page: Section1; } Zitate - gesammelt von Jörgen Bauer Ich denke, dass dies angesichts derartiger Aussagen dringend erforderlich ist: EKD-Ratsvorsitzender Nikolaus Schneider: Die Religionen müssen sich von dem Gedanken verabschieden, die Wahrheit allein zu besitzen. Als Wahrheitssucher können Muslime und Christen gemeinsam handeln. (Sächsische Kirchenzeitung „Der Sonntag“ 12/2009). Bischöfin Maria Jepsen: In der Bibel gibt es kein Verbotsschild für Homosexuelle. Es hat viel zu lange gedauert, bis unsere Gesellschaft, unsere Politik und vor allem unsere Kirchen das begriffen haben. Es ist unsere Aufgabe, uns dieser Schuld (der Ausgrenzung homosexueller Menschen) bewusst zu bleiben und sie vor Gott zu bringen, dass er uns und den Generationen vorher Vergebung schenke. („Aufblick und Ausblick“ 4/2007). Die Hauptperson meines Glaubens hat nicht gesagt: Ich bin der einzige Weg und die einzige Wahrheit und das einzige Leben, sondern er ließ das Wort „einzig“ dabei aus, als ob er geahnt hätte, dass es einmal darauf ankäme, alle Absolutheitsansprüche auszuschließen. („Idea“ 25/2008). Kirchenpräsident Peter Steinacker: Auch bei Gott lässt die Bibel Veränderung und Entwicklung erkennen. Wir dürfen Gott nicht verstehen nach dem, dass er der Unwandelbare ist. Der Teufel hat theologisch gesehen gar keine Funktion. Es existiert keine „Person“, die man so nennen könnte. („Idea“ 25/2008). Propst Horst Gorski: Der Tod Jesu war nicht notwendig, damit Gott sich mit uns versöhnt. Die Behauptung einer solchen Notwendigkeit ist eines der größten Missverständnisse der christlichen Geschichte. Versöhnung kann auch einfach aus Liebe und in einem Akt der Zuwendung geschehen. („Idea“ 23/2008). Oberkirchenrat Gerhard Vicktor: Dass eine Pfarrerin der evangelischen Kirche in Baden ihre gleichgeschlechtliche Partnerschaft in Italien offiziell segnen lassen hat, ist kein Anlass für disziplinarische Maßnahmen. Badischen Pfarrern ist nur verboten, gleichgeschlechtliche Paare in einem öffentlichem Gottesdienst zu segnen, nicht aber sich selbst segnen zu lassen. („Aufblick und Ausblick“ 4/2010). Superintendent Burkhard Müller: Der Islam ist eine großartige Religion. Manche aus meiner christlichen Kirche sind mit mir überzeugt: Der Islam hat viel Segen über die Welt gebracht. Für mich sind alle Religionen gleich großartig und segensreich. („Das Wort zum Sonntag“ in der „ARD“ am 11.2.2006). Die Lehre von der Dreieinigkeit Gottes ist ein Produkt der menschlichen Vernunft. Da die Welt durch Evolution entstanden ist, muss man das Reden über den Schöpfer und die Schöpfung ändern. Ich glaube nicht an den Allmächtigen. („Idea“ 23/2011). Superintendent i.R. Herbert Koch: Das christliche Glaubensbekenntnis ist für mich Ballast, den man abwerfen muss. Ich kann ungefähr dreiviertel davon als fundamentalistische Zumutung nicht mitsprechen. Die Jungfrauengeburt Jesu ist eine fromme spätere Legende, zudem ist Jesus Analphabet gewesen. Ich rechne nicht mit der Wiederkunft Jesu zum Jüngsten Gericht. („Idea“ 23/2011). Pfarrer Claus Petersen: Nach Erkenntnissen der historisch-kritischen Forschung gibt es nur 21 Sätze, die tatsächlich von Jesus von Nazareth stammen. Alles andere kann man auf die Seite legen, unter anderem die theologischen Deutungen des Apostels Paulus. („Idea“ 12/2008). TV-Pfarrer Jürgen Fliege: Es gibt keinen richtigen Glauben. Wer sagt: „Mein Gott Ist wahr und dein Gott ist falsch“ ist nicht besser als Bin Laden und Co. Ich rede Gott nicht mehr mit ‘Herr’ an, denn ich weiß, dass er das nicht ist“. („Topic“ 6/2005). Pfarrerin Kathrin Jahns: Das Gebot „Du sollst nicht ehebrechen“ hat keinen normativen Charakter mehr. Es hat einst nur zur Sicherung von Sippe und Familie im antiken Judentum gegolten. („Idea“ 25/1999). Ließe sich noch weiter fortsetzen! Es grüßt Jörgen Bauer Am Jagdschlößle 15 89520 Heidenheim
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