Top Module Empty
Home arrow Verschiedenes arrow Der Ozonloch-Mythos
Ozonloch - Eine Medienpsychose? PDF Drucken E-Mail

Dr. Helmut Böttiger

 

TREIBHAUSEFFEKT UND OZONLOCH    KATASTROPHE ODER

MEDIENPSYCHOSE?

 

Auf der UNO‑Umweltkonferenz in Rio haben die Vertreter von 170 Regierungen und internationalen Umweltorganisationen behauptet: Wenn nicht bald der Energieverbrauch gesenkt und die Herstellung von Fluorkohlenwasserstoff‑Gasen (FCKW) eingestellt wird, bricht über uns eine Klimakatastrophe herein, wird das Leben auf Erden durch ungefiltertes UV‑Licht gefährdet. Drastische Maßnahmen, vor allem aber Energiesteuern und Umweltabgaben, werden angekündigt. Demgegenüber warnen in Europa 400 Forscher, darunter 62 Nobelpreisträger, vor der “irrationalen Ideologie, die sich dem wissenschaftlichen und industriellen Fortschritt entgegenstellt“. Was stimmt nun?

Bevor sich der mündige Staatsbürger wieder einmal in die Tasche greifen läßt, sollte er sich das Ganze etwas näher ansehen. Jeder Schwindler arbeitet heute mit “unbestreitbaren Tatsachen", er läßt nur einige wichtige Zusammenhänge weg, die solche Tatsachen in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen. Seit der Club von Rom 1972 mit dem Buch "Grenzen des Wachstums" Aufsehen erregen konnte, weiß man: Mit Computermodellen lassen sich die Leuten leicht einschüchtern und besser an der Nase herumführen.

Wir stellen im folgenden einige wichtige Zusammenhänge zu den Problemen "Treibhauseffekt" und "Ozonloch" zusammen, die auch der Nichtfachmann mit Hilfe eines Lexikons leicht überprüfen kann, und die den Schwindel, der damit getrieben wird, auffliegen lassen.

 

KLIMAKATASTROPHE DURCH "TREIBHAUSEFFEKT"?

Schon das Wort "Treibhauseffekt" ist irreführend. Warum ist es in einem Treibhaus wärmer als draußen? Sein Glasdach hindert die von den Sonnenstrahlen erwähnte Luft daran aufzusteigen und durch nachströmende, kältere Luft ersetzt zu werden. Der sogenannte "Treibhauseffekt" bezieht sich aber nicht auf Vorgänge der Luftumwälzung, sondern darauf, daß die Lufthülle der Erde (Atmosphäre) bei steigendem CO2‑Gehalt für bestimmte Arten der Wärmestrahlung weniger durchlässig wird. Bei der Klimafrage geht es aber nicht nur um diese Wärmestrahlung, sondern um den gesamten Wärmehaushalt der Erde.

 

1. Der Wärmehaushalt der Erde gleicht sich selbst aus

Für den Wärmehaushalt unserer Erde sind u.a. drei verschiedene Arten der Wärmeübertragung verantwortlich. Die Wärmestrahlung ist eine davon. Die andere ist der Wärmetransport der  Luft‑ und Meeresströmungen. Sie führen die Wärme aus den heißen Gegenden in Richtung auf die kalten Pole ab. Die dritte Art des Wärmetransports ist die Konvektion. die die Wärme von der Erdoberfläche in die höheren Atmosphäreschichten hebt. Sie hängen mit dem Wasser‑Kreislauf zusammen. 70 % Erdoberfläche bedecken Meere. Pro Sekunde (!) Verdunsten weltweit mehrere Millionen Tonnen (!) Wasser. Zwischen 80 und 84 % der an der Erdoberfläche verfügbaren Energie werden bei der Wasserverdunstung verbraucht. Der Wasserdunst steigt in die Höhe. In der kalten Höhenluft über der sogenannten Treibhausdecke regnen die Wolken ab. Dabei wird die Energie wieder frei und nach außen abgestrahlt. Etwas Ähnliches geschieht in Ihrem Kühlschrank: Die Kühlflüssigkeit holt die Wärme aus dem Kühlschrankinneren heraus und gibt sie außerhalb der Wärmedämmung an Ihre Küche ab.

Besonders dramatisch geschieht das bei Gewittern. Täglich gibt es auf der Erde rund 44 000 Gewitter mit 8 Millionen Blitzen, dabei wird durchschnittlich eine Energiemenge von 100 000 Megawattstunden abgeführt. Käme es nur auf die Wärmestrahlung an, müßte die Temperatur auf der Erde um durchschnittlich +59° C höher liegen.

 

2. Und wo bleiben die Wolken?

Das eigentliche "Treibhausgas" ist der Wasserdunst. CO2 spielt mit einem Anteil von nur 0,035 % an der Erdatmosphäre eine ganz untergeordnete Rolle. Könnten wir alles CO2 vollständig, aus der Luft entfernen, würde sich der sogenannte "Treibhauseffekt" nur um zwei Hundertstel verringern. Die eingesetzten Computermodelle errechnen nur deshalb einen "katastrophalen“ Klimaeffekt, weil sie mit einem vereinfachten, positiven Rückkopplungsmechanismus arbeiten: Geringe Temperaturerhöhung vermehrt den Wasserdampf in der Luft, der treibt die Temperatur hoch, und das führt zur Vermehrung­ des Wasserdampfs, usw. Vermehrter Wasserdampf heißt aber auch mehr Wolken und Regen mit entgegengesetzten Auswirkungen. Die Albedo (die Fähigkeit, eingestrahlte Wärme wieder ins All zurückzustrahlen) liegt für Wolken zwischen 60‑90 %, bei Land‑ und Wasserflächen aber nur bei 3 und 10 %. Auch die besten Computermodelle können bisher weder die Wolkenbildung noch ihre Auswirkungen rechnerisch hinreichend erfassen und berücksichtigen.



3. Der CO 2‑Gehalt der Atmosphäre verdoppelt sich nicht

Die Ankündiger der Klimakatastrophe rechnen, wie das IPCC (hinter der Abkürzung verbirgt sich die auf Regierungsebene arbeitende internationale Klimabehörde), mit einer Verdopplung des CO2‑Gehalts der Luft bis zum Jahr 2030, wenn man so weiter mache wie bisher. Wenn man das bei dieser Einschätzung verwendete Modell auf die Vergangenheit anwendete, müßte die Zunahme von CO, in der Luft seit Beginn der Industrialisierung, um 60 % höher liegen, als tatsächlich der Fall ist. Das vom Menschen freigesetzte CO verschwindet zum größeren Teil in den Weltmeeren. Auf ein Teil CO in der Luft kommen nämlich mehr als 50 Teile CO im Weltmeer. Der Kohlenstoffgehalt aller wirtschaftlich nutzbaren, fossilen Energieträger ergäbe freigesetzt nur das Zwei‑ bis Dreifache des Kohlenstoffgehalts der Luft. Wir könnten, selbst wenn wir es wollten, nicht so schnell und so viel CO freisetzen um den CO Gehalt der Luft zu verdoppeln.



4. Woher weiß man, daß die CO2 ‑ Konzentration zunimmt?

Es ist nicht erwiesen, daß sich der CO2‑Gehalt der Erdatmosphäre seit Beginn der Industrialisierung erhöht hat. Als scheinbarer Beweis werden Messungen in Eisbohrkernen angeführt. Man gibt vor, die im Eis aus früheren Jahrhunderten eingeschlossenen Luftbläschen enthielten die Luft noch genau so, wie sie damals war. Mißt man aber die Luft in Bläschen von Gletschereis aus jüngster Zeit, die also den heutigen CO2 Gehalt wiedergeben sollten, dann erhält man auch darin schon wesentlich geringere CO2 Werte. Sie gleichen den Werten, die angeblich zu Beginn der Industrialisierung geherrscht haben sollen.

Es gibt überhaupt keinen Grund zu der Annahme, daß sich die Zusammensetzung der in diesen Bläschen eingeschlossenen Luft nicht ändern sollte. Außerdem zeigte die genauere Untersuchung der Messungen, daß dabei wesentliche Grundsätze der Chemie nicht beachtet worden waren. Und selbst wenn sich ‑ was wir nicht wissen ‑ der CO2‑Gehalt der Luft in der Vergangenheit mit der Klimatemperatur nach oben oder unten bewegt hätte, beweist dies allein noch nicht, daß die Veränderungen des CO2 Gehalts die Temperaturschwankungen verursacht haben. Das Umgekehrte ist nämlich genauso plausibel: Niedrigere Temperaturen können den CO2‑Gehalt der Luft sinken lassen. In kälterem Wasser löst sich bekanntlich mehr CO2 als in wärmerem; Sprudeltrinker wissen das.



5. Klimaerwärmung macht Freude!

Das Klima unserer Erde unterlag großen Schwankungen. ohne daß dafür Industrieabgase oder vorn Menschen freigesetztes CO2 verantwortlich gemacht werden könnten. Wir kennen den Wechsel zwischen Eiszeit und Warmzeit. Selbst in der jetzt seit nunmehr 10 700 Jahren währenden Warmzeit schwankten die Klimatemperaturen. Zur Römerzeit wuchs in Dänemark Wein. Zwischen den Jahren 1000 und 1200 unserer Zeitrechnung herrschte ein durchschnittlich um 1°C wärmeres Klima. Vor 6000 bis 8000 Jahren war es sogar um durchschnittlich 2°C wärmer. Die Klimageschichte bezeichnet diese Zeiten als "Klimaoptima", d.h. es waren klimatisch optimale Zeiten. Damals gab es keineswegs breitere Wüstengürtel; im Gegenteil, die Sahara zum Beispiel war vor 6000 bis 8000 Jahren bewaldet. Die Drohung mit der Klimaerwärmung ist ebenso wenig begründet, wie es die Ankündigung einer neuen Eiszeit war, mit der die gleichen Leute noch bis vor kurzem die Menschen zu erschrecken versuchten.



6. Pflanzen lieben CO 2

Der größte Schwindel der "Treibhausthese" ist die Behauptung, mehr CO2 und höhe­re Temperaturen hätten "katastrophale" Folgen für die Natur. Ein höherer CO2-Gehalt der Luft ist für die Pflanzen nur förderlich. Die Pflanzen brauchen CO2 so nötig zum Leben, wie wir Sauerstoff. Als die meisten der heute verbreiteten grünen Pflanzen vor rund 200 Millionen Jahren entstanden, herrschte auf der Erde ein um 5 bis 10 mal höherer CO2‑Gehalt der Luft als heute. Würde der CO2‑Gehalt noch weiter absinken, drohte den meisten Pflanzen eine Art Erstickungstod. Ein Anstieg läßt sie dagegen "aufatmen". Daher wird aus wirtschaftlichen Gründen in modernen Treibhäusern der CO2‑Gehalt der Luft künstlich um das Doppelte bis Vierfache erhöht. Dadurch beschleunigt man den Pflanzenwuchs. Außerdem kommen die meisten Pflanzen dann mit deutlich weniger Wasser aus und sind gegen Krankheitserreger wesentlich widerstandsfähiger. Kurz, sie sind gesünder.

Als im Februar 1992 Biologen den Mitgliedern der Enquete‑Kommission des Deutschen Bundestags "Zum Schutz der Erdatmosphäre" diese Sachverhalte darlegten, warnte die SPD‑Sprecherin Liesel Hartenstein die anwesenden Journalisten: Sie sollten diese Erkenntnisse bloß nicht "ungefiltert" an die Öffentlichkeit dringen lassen, denn das "setzt die falschen Signale". Sie hatte mit diesem Appell offensichtlich Erfolg. Dies nur zur Ehrlichkeit in der Klimadebatte.



7. Und die Photosynthese?

Einen Teil der eingestrahlten Sonnenenergie verbrauchen die Pflanzen. Sie atmen tagsüber im Gegensatz zu den Tieren CO2 ein, nehmen mit Hilfe der Sonnenenergie den Kohlenstoff aus der Luft und bauen damit ihren Pflanzenkörper auf. Den freigewordenen Sauerstoff geben sie wieder an die Luft ab. Um welche Größenordnungen handelt es sich hierbei?

> Die Menschen erzeugen industriell jährlich zwischen 20 und 22 Milliarden Tonnen CO2. Im gleichen Zeitraum setzen die Pflanzen 75 Milliarden Tonnen CO2 um.

> Ein Mensch atmet täglich rund 1 kg CO2 aus. Ein Baum besitzt durchschnittlich 200 000 Blätter. Er nimmt an einem Sonnentag rund 9400 Liter CO2 aus der Luft, produziert etwa 9400 Liter 0, (und zwar neben CO2 auch aus Wasser), regeneriert damit 45 000 Liter Luft und lagert 12 kg Kohlenwasserstoff als Holz ab.

> Die niederen Meereslebewesen leisten allein schon über 50 % der Photosynthese, sie dienen anderen Tieren als Nahrung oder sinken als Faulschlamm auf den Meeresboden ab, um dort möglicherweise zukünftige Erdöllagerstätten zu bilden.

> Eine große Menge CO2 wird von Muscheln und anderen Meerestieren als Kalkstein in Form von Gehäusen, Korallen und ähnlichem gebunden.

> Jährlich werden rund 6 Milliarden Tonnen CO2 durch Brandrodung erzeugt, also dadurch, daß man Entwicklungsländern aus politischen Gründen eine technisch entwickelte Land‑, Forst‑ und Energiewirtschaft vorenthält. Weitere 4 Milliarden Ton­nen C02 werden frei, weil auf der Südhalbkugel eine mangelhafte Landwirtschaft die Biomasse schrumpfen läßt. Eine ähnliche Wirkung hätte man von den Maßnahmen. welche die Ökobewegung unserer Landwirtschaft empfiehlt, zu erwarten. Nicht bewachsenes Siliciumgestein verwittert und bindet dabei CO2 (Karbonatisierung). Wollte man die seit tausend Jahren aufreißende Pflanzendecke schließen (die Vegetation um 10 % vermehren), müßte man den Pflanzen zusätzlich etwa 250 Milliarden Tonnen CO2 bereitstellen.



8. Werden wir im Meer versinken?

Schließlich wird behauptet, steigende Klimatemperaturen ließen das Gletschereis abschmelzen, dadurch stiege der Meeresspiegel, und weite Landstriche im Küstenbereich würden überflutet.

> Selbst wenn das auf dem Ozean schwimmende Eis schmölze, hebt sich der Meeresspiegel nicht. Das Eis verdrängt nämlich gerade soviel Wasser, wie es selbst an flüssigem Wasser enthält.

> 90 % des Eises liegt auf dem Festland der Antarktis (am Südpol), 5 % in Grönland. Der Rest (nur noch 5 %) verteilt sich auf andere Gletscher und Eisgebiete oder schwimmt als Treibeis im Meer. Die mittlere Jahrestemperatur der Antarktis liegt bei ‑ 49° C. Schnee und Eis sind hervorragende Wärmedämmer. Erhöhte sich die Temperatur zum Beispiel um 15°, könnte man in 300 m Tiefe auch nach 140 Jahren noch keine Temperaturveränderung feststellen.

> Bei einer Klimaerwärmung um 1 bis 2° schmölze das Eis also nicht ab. Wahrscheinlicher wäre sogar, daß es noch zunähme. Die vermehrten Niederschläge über den polnahen, kalten Landmassen ließen die dortigen Gletscher nämlich wachsen. Aus der Klimageschichte wissen wir, daß in wärmeren Zeiten der Meeresspiegel nicht unbedingt höher lag.



DAS  MISSBRAUCHTE  “OZONLOCH“

Nach dem "Treibhauseffekt" erschien das "Ozonloch" auf der politischen Bühne. Wieder hatten "besorgte Wissenschaftler" "untrügliche Fakten" als "Beweis" dafür zur Hand, daß der Mensch durch die Freisetzung von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW) die Ozonschicht der Erde zerstöre. Das 1985 "plötzlich" über dem Südpol aufgetretene "Ozonloch" sollte die angedrohte Katastrophe belegen. Die Schäden verursache angeblich das UV‑Licht, das vom Ozon nur noch teilweise herausgefiltert werde. Hunderttausende ‑ hieß es ‑ würden künftig zusätzlich an Hautkrebs sterben.

Die politische Prominenz einigte sich erstaunlich schnell darauf, die Verwendung von FCKW in Sprühdosen zu verbieten und bis 1995 die Herstellung von FCKW ganz einzustellen. Betroffen sind u.a. Hersteller von Kühlgeräten, medizinischen Inhalationsgeräten sowie die üblichen Löschverfahren bei Bränden in empfindlichen elektronischen Geräten. Die internationalen Chemiekonzerne hören schon das Geld für die teureren "Ersatzstoffe" in ihren Kassen klingeln. Die Rechnung bezahlt, wie immer, der brave Bürger.

 

1. Gibt es ein “Ozonloch“?

Ähnlich wie das Wort "Treibhauseffekt" sind auch die Begriffe "Ozonloch" und "Ozonschicht" irreführend. Sie legen die falsche Vorstellung nahe, eine .,Ozonschicht" umgebe die Erde wie eine durchsichtige Plastikhülle Ihren frisch gekauften Blumenstrauß. In diese Haut würden dann FCKW, wie z.B. eine scharfe Säure, ein Loch hineinfressen.

Das Ozon der Atmosphäre ist aber nicht auf eine dünne Schicht beschränkt. Überall, wo Luft ist, gibt es auch Ozon, bis hinunter auf die Straßen unserer Großstädte und die Reinluftgebiete. 90 % des Ozons befinden sich in der Stratosphäre (die äußere Lufthülle, ca. 40 km über dem Erdboden). Das Wort .,Ozonschicht" bezieht sich auf die Region in der oberen Stratosphäre, wo das einfallende Sonnenlicht noch stark genug ist, um Sauerstoff (02) aufzuspalten und ständig neues Ozon (03) zu erzeugen.

Das sogenannte "Ozonloch" am Südpol tritt im Herbst kurz nach dem Ende der Polarnacht auf, wenn das Sonnenlicht nach langer Abwesenheit zum ersten Mal wieder den Südpol erreicht. Ohne Sonnenlicht gibt es dort natürlich auch keine "Schicht", in der Ozon erzeugt wird. Der Ozongehalt der Luft fällt dort für kurze Zeit ab, um schon nach wenigen Tagen rasch wieder anzusteigen.

Der überwiegende Teil des Ozons, den wir über den Polen antreffen, ist dort nicht entstanden. Er wird fortwährend vorn Äquator her dorthin geweht. Der Südpol wird jedes Jahr im Spätsommer (dem dortigen Winter) für mehrere Wochen durch einen gigantischen Wirbel vom Rest der Atmosphäre abgeschnitten. Er verhindert, daß Ozon weiter nachströmen kann und ist der eigentliche Grund, weshalb der Ozongehalt in dieser Zeit abfällt. Wenn sich der Wirbel dann wieder auflöst, strömt das Ozon nach, und das berüchtigte "Ozonloch" verschwindet schlagartig. Das geschieht deshalb so schnell, weil sich das Ozon inzwischen außerhalb des Wirbels zu einem regelrechten "Ozongebirge" aufgestaut hatte. Das sind keine neuen Erkenntnisse. Die NASA hat hervorragende Bilder von dem "Ozongebirge" photographiert. Nur im Zusammenhang mit der drohenden "Katastrophe" bleibt so etwas unerwähnt.

 

2. Das "Ozonloch" war längst bekannt

Die "Entdeckung des Ozonlochs" löste 1985 eine große Aufregung aus. Sie war verlogen. 1956 wurde zum ersten Mal am Südpol Ozon gemessen. Dabei entdeckte man das "Ozonloch" als regelmäßig wiederkehrende Naturerscheinung und beschrieb sie zutreffend. Wahrscheinlich ist dieses "Loch" älter als der Mensch, wer weiß? Um den Nordpol herum wurde eine entsprechende Ozonausdünnung, die man damals schon "Loch" nannte, bereits 1934 gemessen und 1944 in einer Schweizer Fachzeit­schrift beschrieben. Eines ist jedenfalls sicher: FCKW können daran nicht schuld gewesen sein. Das müßten selbst die Computermodelle der besorgten Wissenschaftler" zugeben, wenn man sie danach fragte.

 

3. FCKW sind keine "Ozonkiller"

Fluorchlorkohlenwasserstoffe (FCKW) .killen" überhaupt nichts, auch kein Ozon. Sie sind chemisch extrem neutral, reagieren nicht mit anderen Stoffen und sind gesundheitlich völli­g ungefährlich. Deshalb wurden sie zum Beispiel in Kühlgeräten, in der Medizin und in Feuerlöschern eingesetzt. FCKW reagieren auch mit Ozon nicht. Erst wenn man den "besorgten Wissenschaftlern" genauer auf den Zahn fühlt, geben sie zu, daß sie eigentlich "nur" das in FCKW enthaltene Chlor meinen. Es soll in der oberen Stratosphäre durch die gleiche UV‑Strahlung, die auch das Ozon erzeugt, aus den FCKW herausgebrochen werden, um als freies Chlor das Ozon anzufallen.

Warum sollen gerade FCKW Schuld am Ozonloch sein? Man sagt, es gäbe keine Senke für FCKW, weil man nicht soviel FCKW am Boden fand, wie man aufgrund der bekannten Produktionszahlen erwarten sollte. Der Schluß, daß sie deshalb restlos in die Höhe gewirbelt werden, ist aber voreilig. Forscher konnten nachweisen, daß FCKW im Boden von anäroben Mikroben verzehrt werden. Auch im Ozean traf man bis in 6 000 Meter Tiefe auf FCKW. Auch dort stieß man auf jene Enzyme und Bakterien, die sich von FCKWs und ähnlichen Verbindungen ernähren.

Wenn sich aber das Chlor aus den FCKW in der Stratosphäre als .Ozonkiller" aufspielen sollte, dann fragt man sich, warum es überhaupt noch Ozon gibt. Die Natur entläßt tagtäglich viele tausendmal mehr an Chlorverbindungen in die Atmosphäre, als wir Menschen herstellen. Ein großer Teil des Chlors erreicht die Stratosphäre leichter und schneller als die FCKW, die nämlich vier‑ bis achtmal so schwer wie Luft sind. Besonders wirkungsvoll schleudert Mutter Erde bei Vulkanausbrüchen gewaltige Chlormengen direkt in die Stratosphäre. Im Jahr 1815 hat der Vulkan Tambora bei einem einzigen, gewaltigen Ausbruch eine solche Menge Chlor in die Stratosphäre geschossen, wie sie die Menschheit (nach heutigem Stand) nicht einmal in einem Zeitraum von 300 Jahren verarbeiten könnte. (Außerdem werden vom Menschen hergestellte Chlorverbindungen nicht gleich nach der Herstellung in die Stratosphäre befördert.) Doch trotz des Tambora‑Ausbruchs konnten weder damals, noch 10 oder 100 Jahre nach dem Ausbruch "besorgte Wissenschaftler" irgendwelche Folgen einer dramatischen Ozonzerstörung feststellen.

 

4. Schadet UV‑Licht?

Die "Katastrophe" des "Ozonlochs" besteht angeblich darin, daß dadurch mehr UV-Strahlung auf die Erdoberfläche gelangt. Um diese Gefahr realistisch einzuschätzen, muß man wissen, daß die Stärke der UV‑Strahlung nach Jahreszeit und Ort sehr stark schwankt: Am Äquator ist sie zum Beispiel um 5000 % stärker als in der Nähe der Pole. Die UV‑Strahlung soll in den nächsten Jahrzehnten wegen des Gebrauchs von FCKW angeblich um "katastrophale" 20 % zunehmen. Die gleiche "katastrophale" Menge an zusätzlichem UV‑Licht erhält derjenige, der 200 km nach Süden, z.B. von Hamburg nach Kassel, oder an einen 500 m höher gelegenen Ort umzieht. (Auf der Südhalbkugel müßte man natürlich entsprechend nach Norden ziehen.) Seltsamerweise haben Messungen der UV‑Strahlung an der Erdoberfläche ergeben, daß die Strahlung nicht zu, sondern fast überall abgenommen hat. Das steht im krassen Widerspruch zu der Behauptung, wir hätten in der gleichen Zeit die Ozonschicht durch FCKW um 5 % zerstört. Wäre es so, wie die "besorgten Wissenschaftler" behaupten, müßte man eigentlich eine Erhöhung der UV‑Strahlung um 10 % messen. Der eigentliche Grund für die Abnahme liegt wahrscheinlich in der Sonne. Ihre Strahlungskraft schwankt in mehreren, sich einander überlagernden Zeitläufen. Diese sind bisher aber noch nicht richtig erforscht. Bei solchen Schwankungen ändert sich die Fähigkeit des Sonnenlichts, Ozon zu erzeugen.

 

5. Und der Hautkrebs?

Hautkrebserkrankungen haben in der Tat zu genommen. Es gibt drei Arten von Hautkrebs. Nur eine davon, das seltene "maligne Melanom" (Schwarzer Hautkrebs) ist gefährlich. Er kommt in Äquatornähe bei hoher UV‑Strahlung deutlich seltener vor als in Polnähe. Ein Zusammenhang zwischen UV‑Strahlung und Hautkrebs wird unterstellt, konnte aber bisher nicht nachgewiesen werden. Das gefährliche Melanom tritt auch bevorzugt an Körperstellen auf, die nicht dem Sonnenlicht ausgesetzt werden (z.B. Achselhöhle). Schließlich zeigt die Medizinstatistik, daß am Melanom vor allem Menschen erkranken, die sich vorwiegend in geschlossenen Räumen aufhalten. Dagegen ist UV‑Licht u.a. die Voraussetzung, daß sich in unserer Haut Vitamin D3, das für die Knochenbildung und das Immunsystem sehr wichtig ist, bilden kann. Die Zunahme der Hautkrebserkrankungen hat mit dem "Ozonloch" über den Polen überhaupt nichts zu tun. Es hängt weit eher mit geänderten Lebensgewohnheiten und der längeren Lebenserwartung der Menschen zusammen.

 

Das Problem falscher Probleme

Oft wird gesagt: "Was soll's! Selbst wenn die Gefahr noch nicht eindeutig bewiesen ist, kann Vorsorge nicht schaden!" Aber Vorsorge kostet Geld ‑ Ihr Geld! Aber nicht nur Ihr Geld, sondern auch Geld, das wir für wirkliche Probleme, für Hungernde, für Flüchtlinge, für Pflegebedürftige oder für den Wiederaufbau Ost dringend benötigt würde.

Die Umweltapostel machen für alle und jede Änderung in den Naturabläufen zerstörerische menschliche Aktivitäten verantwortlich. Sie überschätzen dabei die Mög­lichkeiten des Menschen in ganz irrwitziger Art und Weise. Im Grunde leiden sie an derselben übersteigerten "Technikgläubigkeit", die sie anderen vorwerfen, nur daß sie sich bei ihnen als "Technikangst" äußert.

Wie glaubwürdig die Leute sind, die Ihnen so teure Vorsorgemaßnahmen empfehlen, zeigen zwei von vielen Beispielen: "Besorgte Wissenschaftler" wollten den Zusammenhang zwischen Ozonausdünnung und dem Chlor aus FCKW "beweisen". Dazu fuhren sie im Herbst an den McMurdo‑Sund am Südpol. Ihre Meßstation lag nur 15 km von dem Vulkan Erebus entfernt, einem Vulkan der seit seiner Entdeckung vor 140 Jahren ständig aktiv ist und täglich rund 1000 Tonnen Chlor in die Atmosphäre pafft. Das entspricht allein schon der halben FCKW‑Jahresproduktion. Ihre 33 Meßballons stiegen nicht nur in dem Wirbel hoch, der in dieser Jahreszeit das Zuströmen des Ozons verhindert, sondern auch inmitten der Chlorwolke des Vulkans. Die kleine "Nebensache" des Bergs Erebus blieb bei der Auswertung der Meßergebnisse unberücksichtigt.

Auch das Ozone Trend Panel, die internationale Ozonbehörde, nimmt es mit den "Fakten" nicht so genau. Professor Marcel Ackermann, der Direktor des berühmten Institute d'Aeronomie Spaciale de Belgique sagte dazu: "Diese Lehnstuhlwissenschaftler nehmen die Daten und transformieren sie. Sie "verbessern" die Daten und behaupten dann, es gäbe eine Ozonabnahme. Schon vom ethischen Standpunkt ist das nicht korrekt. Sie begehen Betrug."

Die Umstellung der Kühlgeräte allein soll den Verbraucher zwischen 800 bis 1000 Milliarden Dollar kosten. Die UNO erhofft sich nach Rio aus Umweltabgaben jährlich 600 Milliarden Dollar. Auch EG und Bundesregierung planen ihre Energie‑ und Umweltsteuern. Wenn diese Steuern angeblich nur von Großverbrauchern eingetrieben werden sollen, zahlt sie doch jeder mit der Stromrechnung, mit jedem Joghurtbecher, kurz beim Kauf aller Güter, zu deren Herstellung Energie benötigt wird. Die Industrie gibt jede Umweltabgabe postwendend als Preiserhöhung an den Verbraucher weiter.

Aber beschimpfen Sie nicht "die Politiker". Selbstverständlich nutzen die jede Gelegenheit, um Geld einzutreiben und führen zu diesem Zweck die Bevölkerung auch an der Nase herum. Sie treffen dabei aber auf eine Bevölkerung, die sich bei Umweltfragen nur allzu bereitwillig für dumm verkaufen läßt.

 

www.horst-koch.de

Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, du musst JavaScript aktivieren, damit du sie sehen kannst